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Josef Häberle und Franz Kösterer im Portrait
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Alles begann mit einer Geburtstagsrede und der legendären Einladung zur WG Party im Jahre 2005, die doch stark an die Rede gelehnt war. Die ersten Aufnahmen wurden fabriziert und nach und nach hatte man genügend Material zusammen um eine CD zu füllen und diese dann auch unters Volk zu bringen. "Geschichten aus dem Schwäbischen" lautete der Titel und Stücke wie "Schattafugsäg", "Motorsägenlehrgang" oder "Gmoidrotsitzung" erfreuten sich allgemeiner Beliebtheit. Es war klar dass eine zweite CD kommen musste!
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Josef Häberle (64), wuchs zusammen mit seinen 6 Geschwistern auf dem elterlichen Bauernhof in Ratzenried auf. Die Nachkriegsereignisse prägten seine Kindheit und lassen ihn bis heute nicht los. Die Lehre als Landmaschinen Mechaniker war großes Glück für ihn. Nach abgeschlossener Ausbildung arbeitete er erst als Landmaschinen Mechaniker, später in der Feintechnik und letztendlich in der Arbeitsvorbereitung.
Die Freiwillige Feuerwehr gehört neben dem Musikverein und dem Gemeinderat zu den großen Stützen in seinem Leben. Seine Frau Rita steht immer treu an seiner Seite. In wenigen Jahren feiern die immer noch glücklich verheirateten ihre goldene Hochzeit. Kennen gelernt haben sie sich beim Rosenmontagsball im Café Jung.
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Franz Kösterer (62), ging zusammen mit Josef auf die Volksschule und später auch auf die Berufsschule. Ihre enge Freundschaft hält bis heute an. Nach seiner Ausbildung als Dachdecker fand er keine Anstellung und musste sich als Waldarbeiter durchschlagen. Invalide nach einem Arbeitsunfall machte er eine Umschulung und wechselte den Beruf. Er arbeitete seit dem als Marktleiter in der WLZ Ratzenried wo er auch seine Frau Gerda, der er sogar ein Lied widmete, kennenlernte. Auch er ist langjähriges Mitglied im Musikverein und engagiert sich seit vielen Jahren für die Jugendfördergruppe des Kirchenchors. Im Gemeinderat ist er nicht mehr aktiv, dafür als Beisitzer im Ausschuss der Krieger und Reservistenkameradschaft Ratzenried. Fragt man ihn nach seinen Hobbies bekommt man Spaziergänge, Holz machen und Laubsägearbeiten als Antwort. |
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CD Nummer 2, "Null Komma Josef" kam zwar später als angekündig, war mit ihren 50 Titeln aber auch mehr, als sich manch Einer erwartet hat. Das Pensum der verteilten CDs war wie bei der ersten etwa bei 50, jedoch dürfte die Dunkelziffer um einiges größer sein. Als große Neuerung kann man wohl die neuen, jungen Charaktere nennen. Neben den alten Herren kommt jetzt auch die Jugend zum Zug. Kuhse, Ebi, Sulo und Henry brachten neuen Schwung in die Bude. Aber auch die "Alten" hatten einiges zu erzählen.
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Die dritte und bisher auch letzte CD "Joggeles Rees"kam im Sommer 2007 in gewohnter Qualität, konnte aber durch eine absolute Neuheit auftrumpfen: Josef und Franz singen "Oh Gerda". Ein Lied zu Ehren von Gerda Kösterer. Was als nette Idee angefangen hat wurde durch moderne Technik und harter Arbeit zum Hit mit Kultcharakter.
Ebenfalls im Sommer 2007 fand der erste Bühnenauftritt statt. Beim Komune Volleyball Turnier präsentierten sich Josef und Franz erstmals, wenn auch mit viel Improvisation auf der Bühne. Im September dann, beim AMOK Oktoberfest in Biberach war der erste "richtige" Auftritt mit Programm, Kostümen und Texten. Als Tüpfelchen auf dem i bot uns der Biberacher Fotograf Andreas Reiner ( sichtlichmensch.de) ein Fotoshooting an, wo die Bilder dieser Seite entstanden sind. |
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